Manche Motive entstehen nicht aus einer Anfrage, sondern aus einem inneren Drang heraus. Wanna-Do-Arbeiten sind genau das: Ideen, die Raum brauchen, um sich zu entwickeln.
Ornamente faszinieren mich besonders, weil sie nicht laut sein müssen, um Wirkung zu entfalten. Linien, Wiederholungen und Rhythmen schaffen Struktur – und gleichzeitig Freiheit. Je nach Körperstelle, Bewegung und Haut verändern sie ihre Wirkung, ohne ihren Kern zu verlieren.
Aktuell nutze ich Wanna-Do-Motive im ornamentalen Bereich bewusst auch als Platzhalter. Nicht, weil sie „noch nicht fertig“ wären, sondern weil sie offen bleiben dürfen. Sie zeigen, wofür ich mich interessiere und laden dazu ein, Teil dieses Prozesses zu werden.
Wer sich für ein solches Motiv interessiert, bekommt kein fertiges Konzept von der Stange. Die Entwürfe werden gemeinsam angepasst, weitergedacht und auf die jeweilige Person abgestimmt.
Manche Tattoos brauchen keinen festen Plan.
Sie brauchen Zeit, Gespräch – und die richtige Haut.
